Wien, ich komme … im Fernbus

Heyho Leute, heute ein kleiner Reisebericht mit einer Fernbuslinie und meines Aufenthalts in Wien – Los geht’s

Freitag morgen habe ich sozusagen ausgeschlafen und bin von Kehl zu meiner Fernbus-Haltestelle nach Karlsruhe gefahren. Trotz rechtzeitiger Abfahrt bin ich ultra pünktlich kurz vor knapp angekommen. Zur Erklärung: Abfahrt des Busses war 10:00 Uhr – Ankunft Michael: 9:58 Uhr. Ich hab also völlig tiefenentspannt Stress geschoben und zum einzigen Bus der gewählten Beförderungsgesellschaft gerannt, ja GERANNT!!, um dann herauszufinden, dass das der falsche Bus war. Auf Nachfrage beim Fahrer, teilte der mir mit, dass er nach Leipzig fahre und ich da ums Verrecken nicht hin will. Also stehe ich da und habe das Gefühl gehabt, dass ich zu spät war – es war bereits 10:10 Uhr. Die angegebene Rufnummer teilte mir mit, dass mein Bus pünktlich sei, nur wo der war, wusste ich nicht. Schon abgefahren??! Da bog er um die Ecke und mir fiel – laut hörbar – ein Stein vo6n Herzen. Also Abfahrt nach Wien mit einer Verspätung von ca 20 Minuten. Mein allererster Gedanke, als der Mann von den Tonband nach diversen Wiederholungen die Klappe gehalten hat, war: Wow; free WiFi und Steckdosen in jeder Reihe o.O Die Enttäuschung kam allerdings nach dem Halt in München: Das WLAN hielt die ganze Fahrt stabil durch fiel, nach diversen Verbindungsabbrüchen komplett aus und eine Auslandsflat habe ich nicht. Und jetzt kontaktiere mal die Leute, die In Wien auf dich warten -.- Mit einer Verspätung von nunmehr knapp 90 Minuten machten wir einen Halt – mitten in der Pampa – zum Fahrerwechel. Ja, es waren zwei an Bord. Fahren konnten beide nicht. Wie Daniel es dann im Telegram Chat treffend bezichnete: bei denen gibt es für Gas und Bremse jeweils nur zwei Werte: 1 und 0. Die Computerfreaks unter euch, verstehen, was ich meine 😉 Nach weiteren 25 Minuten – angesagt waren 15 Minuten, und ja, um einen Fahrerwechsel vor zu nehmen – ging es weiter. Nachdem die Fahrer schon mit dem WLAN überfordert waren, gab es nun auch Probleme mit der Bord-Toilette: Der Frischwassertank war leer und/oder der Abwassertank war voll. Auch das haben die zwei meisterlich gelöst nicht auf die Reihe bekommen, zumal wir während des Fahrerwechsels neben einer fuking Bustoilettenleerundsaubermach-Station standen -.- Zwei Profis am Werk… Letzendlich bin ich mit einer weitaus größeren Verspätung als die Deutsche Bahn – sage und schreibe 105 Minuten – in Wien angekommen. Man sollte jetzt meinen, dass man nach dem Einchecken noch etwas zu Essen bekommt. Man ist ja in einer Großstadt. Ja, ehm, ne, gab’s nicht. Ich also Bier mit einem Kalorienwert von einem Schnitzel verdunsten lassen und bin dann irgendwann ins Bett, nachdem ich mich mit einer vermeintlich ortskundigen Person zwei mal verlaufen habe. Ich habe also doch noch meine 10k Schritte zusammen bekommen, aber dazu wann anders nochmal ein bisschen Mehr Input ^^

Heute morgen bin ich dann aufgewacht – mittlerweile ist Samstag – und bin nach dem Frühstück in ein Kaffeehaus gegangen, wo es auch den Kaffee aus dem Geschäft gibt <3 Und jetzt sitze ich hier und schreibe meine Fahrterlebnisse auf. Und nun muss ich los, weil ich mich mit mir zum Teil noch unbekannten Leuten treffe 😉 Mein erster Eindruck von Wien ist aber ein durchaus positiver.

So viel dazu – Ciao mit V
Euer Micha

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