Freitag, der 29. – Nicht mein Tag

Heyho Leute, ich hatte seit langem wieder einen richtig verschickten Tag:

Freitagmorgen (nein nicht Freitag der dreizehnte, sondern der 29.) nach der Besprechung bin ich zu meiner ersten Station an diesem Tag gefahren. Dort angekommen, habe ich festgestellt, dass die Brühereinheit des Automaten blockiert ist. Nach einer 20-minütigen Telefonkonferenz mit Chef und Technikern, hat sich einer der Techniker entschieden, zu mir zu fahren und das doofe Ding komplett auseinander zu nehmen. Gut, hab ich mir gedacht und habe alles wieder soweit zusammen gebaut und genau dann hat sich der Brüher ent-blockiert (ist kein richtiges Wort, aber Neologismus und so :P). Daraufhin habe ich wieder im Lager angerufen, um den Techniker eventuell noch aufhalten zu können. In dem Moment kommt er zur Tür rein… :/ Er meinte, er schaut sich das trotzdem mal an.

Gut, ich bin dann zur nächsten Station gefahren. Exakt eine Firma nebenan. Nachdem ich fertig war, mit sauber machen und befüllen, meldet der Automat, dass er kein Wasser hat. Jetzt dürft ihr drei mal raten, wen ich angerufen habe. Genau, den Techniker, der gerade noch in der anderen Firma war. Der war aber leider schon wieder im Lager und wir haben wieder versucht, eine Ferndiagnose durch zu führen. Nachdem wir so einiges versucht haben, sollte ich an das Hauptventil gehen, das vom Wasserfilter zum Boiler führt. Leider bin ich an den falschen Schlauch gekommen und das Gewinde war so stark verrostet, dass es abgebrochen ist. Und das war der Schlauch, der direkt aus der Wand kommt und den Automaten mit Wasser versorgt. Das Wasser sprudelte wie wild aus diesem Schlauch und ich habe verzweifelt versucht, an das Ventil hinter dem Automaten zu kommen, um das Wasser abzudrehen. Das hat gefühlt ein paar Stunden gedauert und in dieser Zeit lief das Wasser durch den ganzen Raum. Kurz gesagt, ich habe den Raum unter Wasser gesetzt *fail*. Den Techniker, immernoch am Telefon, habe ich dann gesagt, dass da ganz viel Wasser rausläuft worauf er wiederum meinte, dass er dann doch selber durch kommt.

Der Rest vom Arbeitstag lief eigentlich ganz gut. Wobei, als ich zu meiner letzten Station gefahren bin, stand ich vor verschlossenen Türen, weil die Firma freitags schon um 14:45  Uhr schließt. Ja, ihr habt richtig gelesen, nicht 14:30 Uhr oder 15:00 Uhr, sondern 14:45 Uhr :/

Der Höhepunkt war aber Folgender: nach Feierabend, habe ich mich noch mit meinen Arbeitskollegen unterhalten und nebenbei bei meinem Roller etwas Motoröl nachgefüllt. Zumindest so lange, bis ich gemerkt habe, dass es aus dem Öl-Stutzen nach Benzin riecht. Ja, ich habe Öl in den Benzintank gekippt… Und dann sagen alle immer, Frauen können nicht mit motorisierten Fahrzeugen umgehen. Ich habe mich dann auf den Heimweg gemacht und gemerkt, dass der Vergaser wieder zu ist (der war schonmal verstopft, daher weiß ich ungefähr, wie das Verhalten meines Rollers in so einer Situation ist). Also kurz bei meinem Roller-Reparier-Futzi durchgefahren, bzw. gerollt, da der Roller ja, aufgrund des verstopften Vergasers, kein Gas mehr angenommen hat. Der hat sich dann 20 Minuten damit beschäftigt und jetzt fährt er wieder. Nicht gut, aber er fährt.

Das letzte Missgeschick ist mir dann abends passiert, freitagabend ist ja immer Chorprobe. Ich fahre mit dem Roller zum Abfahrtspunkt unserer Fahrgemeinschaft und merke auf halber Strecke, dass ich meinen Ordner mit den Noten daheim habe liegen lassen. Ich fahre also zurück und stehe daheim dann ohne Haustürschlüsssel vor der selbigen und klingle meine Mutter aus dem Wohnzimmer an die Sprechanlage, sie solle mir doch bitte die Tür öffnen. Mit einer dezenten Verspätung von ca 30 Minuten sind wir dann in Richtung Lahr ins Probelokal abgefahren.

Das war ein echt komischer Tag und es war ja nichtmal Freitag, der 13… Naja, so viel mal dazu

Ciao mit V

Micha

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